Grundschule Selsingen
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Grundschule Selsingen
... auf der Homepage der Grundschule Selsingen. Hier finden Sie immer die aktuellen Meldungen aus der Schule!
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Lutz Hilken, Zevener Zeitung (15.11.2023)
Die Klasse 4b der Grundschule Selsingen nimmt stellvertretend Plakette und Gutschein für den Erfolg im AOK-Laufabzeichenwettbewerb entgegen.
3. Platz im Land: Grundschule Selsingen erhält Plakette der AOK - 300 Kinder bei Wettbewerb dabei
Der Sport spielt seit vielen Jahren eine große Rolle in der Grundschule Selsingen. Jetzt darf sie sich „Laufbegeisterte Schule“ nennen. Im niedersächsischen AOKLaufabzeichenwettbewerb errangen die Erst- bis Viertklässler einen großen Erfolg.
Darauf darf die Grundschule Selsingen stolz sein: Sie ist „Laufbegeisterte Schule“. Das hat sie dem Erfolg im niedersächsischen AOK-Laufabzeichenwettbewerb zu verdanken. Die rund 300 Erst- bis Viertklässler holten den 3. Platz unter 82 teilnehmenden Grundschulen ab 150 Schülern.
Die Grundschule Selsingen ist die einzige aus dem Landkreis Rotenburg, die sich in dieser Kategorie an dem Wettbewerb beteiligte. Dass es nicht mehr sind, kritisiert der 1. Vorsitzende des Kreisleichtathletik-Verbandes Rotenburg, Theo Maxin. Zugleich freut er sich mit den Selsingern über ihren Erfolg.
So überreichte er Rektor Helmut Winkelmann und dem Sportpädagogen Stefan Bonkowski sowie stellvertretend für die ganze Schule der Klasse 4b eine Plakette, auf dem der Erfolg dokumentiert ist, so- wie den Gutschein eines Sportartikelherstellers über 150 Euro.
Im Laufabzeichenwettbewerb lautete das Ziel, möglichst viele Kinder Schüler 60 Minuten laufen zu lassen. „Der Wettbewerb bietet eine tolle Möglichkeit, Freude am ausdauernden Laufen zu entwickeln und gleichzeitig gesundheitsbewusste und altersgerechte Lauf- und Bewegungserfahrung zu sammeln“, so der niedersächsische Leichtathletikverband.
„Ich bin froh über den Breitensport-Charakter, so dass alle mitmachen können“, bilanziert Rektor Helmut Winkelmann.
„Laufbegeisterte Schule“: Mit dieser Plakette darf sich die Grundschule Selsingen schmücken.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Zevener Zeitung (11. April 2023)
Das hat gute Tradition: Seit rund 20 Jahren stiftet der Hegering Selsingen der örtlichen Grundschule den jeweiligen „Baum des Jahres“. Dieser wird jeweils im Beisein von Schülern im Schulwald gepflanzt. Diesmal gab es die Moorbirke. Nun also ist in einem kleinen Ritual die Moorbirke als Baum des Jahres 2023 im Selsinger Schulwald gepflanzt worden. Die jährlich stattfindende Pflanzaktion mit Astrid Brandtjen, Beauftragte für den Lernort Natur im Hegering Selsingen, hat Tradition.
Hausmeister Hauke Siemens und Rektor Helmut Winkelmann sowie die Klasse 4d, stellvertretend für die Schülerschaft, brachten den Baum in die Erde und begossen ihn mit dem Spruch: „Dieser Baum blühe, wachse und gedeihe.“ Der Schulwald hat mittlerweile dank des Hegerings rund 20 Bäume des Jahres. Für alle Bäume sind Infoplaketten neu aufgestellt worden. Zudem gab es eine Ersatzpflanzung.
Unterstützung für Standort„mitten in der Natur“
Rektor Winkelmann betonte: „Wir sind dem Hegering Selsingen und der Jägerschaft Bremervörde sehr dankbar für die jahrelange Zusammenarbeit. Durch die Bäumewird der wunderschöne Schulstandort ,mitten in der Natur‘ weiter unterstützt.“ Astrid Brandtjen informierte die Viertklässler ausführlich über den Baum. Näheres findet sich im Internet unter www.baum-des-jahres.de.
Die Moor-Birke ist leicht zu erkennen, zu einzigartig sind ihre glatten, weißen Rindenpartien und ihre frischgrüne Laubkrone. Sie ist ein Sinnbild des Frühlings. Zum Ausschmücken kirchlicher Festtage wie Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam werden gern Birken genommen.
Ritual:
Auf dem Areal der Grundschule wird im Beisein von Kindern der „Baum des Jahres“ gepflanzt.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Lutz Hilken, Zevener Zeitung, 07.11.2020
Förderverein stattet Erstklässler in Selsingen für die dunkle Jahreszeit aus
Der Förderverein der Grundschule Selsingen tut Gutes für die Bildungsstätte. Und das schon seit 1997. Jüngstes Beispiel: Die erste Vorsitzende Stephanie Martens kam diese Woche in die Schule, um offiziell Warnwesten für die Kinder zu übergeben. Jeder Erstklässler erhält eine der insgesamt 50 Warnwesten, damit sie gerade in der dunklen Jahreszeit im Straßenverkehr oder etwa beim Warten auf den Bus für andere Verkehrsteilnehmer besser zu sehen sind.
Die Warnwesten sind vorne mit dem Logo der Bildungsstätte versehen. Auf der Rückseite ziert der Schriftzug „Grundschule Selsingen – Förderverein“ die Weste. Rektor Helmut Winkelmann und Konrektorin Daniela Koch bedankten sich für die Unterstützung, die der Sicherheit der Kinder dient.
Der Förderverein finanziert Anschaffungen und Projekte rund um die Grundschule. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dort zu helfen, wo öffentliche Gelder nicht ausreichen, zum Beispiel bei der Anschaffung von Sportgeräten für die Pausen, Sitzkissen, Bilderrahmen, Bücher für die Schulbücherei und vieles mehr“, heißt es auf der Homepage der Schule. Dort gibt es auch eine Beitrittserklärung für Interessierte.
Fördervereins-Vorsitzende Stephanie Martens (Mitte) übergibt Warnwesten an die Grundschule in Selsingen. Rektor Helmut Winkelmann und Konrektorin Daniela Koch (links) freuen sich über die Unterstützung.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Lutz Hilken, Zevener Zeitung, 04.11.2020
„Mehr bewegen – besser essen“: Ernährungs-Projekt der Edeka-Stiftung für Drittklässler in der Grundschule Selsingen
„Es ist klein, ein bisschen rund und es hat Haare“: So beschreibt ein Drittklässler seinen Mitschülern das Obst, das er in den Händen hält, ohne dass es jemand sieht. „Eine Kiwi“, antwortet eine Klassenkameradin. Richtig. Schwieriger war es da schon, eine Orange oder eine Ananas zu erkennen. „Was steckt hier drin?“, lautete das Spiel, das in diesen Tagen Bestandteil eines Ernährungsprojektes in der Grundschule Selsingen ist. Motto: „Aus Liebe zum Nachwuchs: Mehr bewegen – besser essen.“
Den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu fördern, das sind Ziele der Initiative der Edeka-Stiftung. Patrick Jeworowski und Fynn-Ole Sangl von der Stiftung leiten die drei Projekt-Vormittage in der Grundschule. Diese haben am Montag begonnen und enden am heutigen Mittwoch. An jedem Morgen ist jeweils eine der drei dritten Klassen dran.
Für Schulleiter Helmut Winkelmann ist es ein schmaler Grat, auf dem sich die Bildungsstätte in Corona-Zeiten bewegen muss. Denn einerseits muss sie den Pandemie-Schutz gewährleisten, andererseits den Kindern einen vernünftigen Unterricht bieten.
In diesem Spannungsfeld müssen fast alle außerschulischen und sonstigen Veranstaltungen ausfallen, die das Schulleben sonst bereichern und ergänzen. Nicht einmal die Einweihung des neuen Schulanbaus hat bisher gefeiert werden können.
Das Ernährungsprojekt jedoch, da ist Helmut Winkelmann froh, „können wir verantworten“. Zumal es in abgespeckter Form stattfindet, also ohne das sonst übliche Kochen und Zubereiten von leckeren Speisen.
„Die Kinder haben ein Recht auf Schönes“, sagt auch Christina Oevermann von Edeka-Böttjer aus Selsingen, örtliche Patin des Projektes, die die Lebensmittel zur Verfügung stellt. Ihre Auszubildende Lena Schmolke begleitet das Projekt. Die Mädchen und Jungen jedenfalls haben sichtlich Freude an dem außergewöhnlichen Vormittag. Gleich morgens haben sie in der Klasse Obst essen und einen Film zum Thema sehen dürfen.
Ernährungspyramide im Blick
Sie beschäftigten sich mit der Ernährungspyramide und stellten daraufhin per Plakat ein ebenso gesundes wie ausgewogenes Frühstück (Tomaten, Möhren, Ei, Brötchen, Tee ohne Zucker), Mittag- und Abendessen zusammen.
Und zwar so, dass vitaminreiches Obst und Gemüse ebenso zu ihrem Recht kommen wie Lieferanten von Eiweiß und Kohlenhydraten. Viel Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Säfte sollten ebenso zur täglichen Ernährung gehören, Süßes zum Naschen dagegen keine große Rolle spielen, hörten die Kinder. Sie erhielten Applaus für ihre Vorstellung an der Tafel. Eine bewegte Pause zum Toben und das Spiel „Was steckt hier drin?“ lockerten die Runde auf.
Doch nicht nur das Vermitteln der gesunden Ernährung und der Bedeutung von Bewegung für den Körper sind in dem Projekt wichtig. Daher zeigten die Initiatoren auf, wie es sich verantwortungsbewusst einkaufen lässt. Das Überfischen der Meere und Vermeiden von Plastik gehörte ebenfalls zu den Inhalten. So traten die Drittklässler mit frischen Eindrücken den Heimweg an – versehen mit dem Wissen, wie sie sich bewusst gesund ernähren und dabei den Planeten Erde schonen können.
Wie Helmut Winkelmann erwähnte, wird dieses Wissen im Sachunterricht weiter vertieft, denn das Thema steht ohnehin auf dem Lehrplan.
„Was steckt hier drin?“ Selsinger Grundschüler ertasten verschiedene Obstsorten, wie hier eine Ananas.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Lutz Hilken, Zevener Zeitung 27.03.2020
Anbau an die Grundschule Selsingen nahezu fertig – Notbetreuung für Kinder auch während der Osterferien
Es klingt merkwürdig, aber wegen der Corona-Krise schreiten die Bauarbeiten an der Grundschule Selsingen schneller voran. Handwerker müssen in der weitgehend geschlossenen Bildungsstätte keine Rücksicht mehr auf Schüler und Lehrer nehmen. Bis Ostern soll alles fertig sein.
Ein Beispiel: Wochen früher als geplant steht der Wanddurchbruch zwischen Lehrerzimmer und benachbartem Klassenraum kurz bevor. „Das wird in der nächsten Woche erfolgen“, kündigt Rektor Helmut Winkelmann an. Er ist sichtlich froh: Der Anbau an die Grundschule und alle damit zusammenhängenden Arbeiten befinden sich zeitlich „genau an der richtigen Stelle“, fallen in die Zwangspause der Schule wegen der Corona-Krise.
Das sei für die Bauarbeiten ein Glücksfall: „Die Handwerker können 14 Tage eher überall rein. Sonst hätte sich alles sehr in den Osterferien gedrängt.“ Im neuen Anbau verlegen Handwerker dieser Tage die Bodenbeläge. „Es gibt noch ein paar technische Restarbeiten, dann ist der Anbau fertig“, ist der Schulleiter erfreut.
Wenn der Unterricht nach den Ferien – oder wie lange auch immer der Schulbetrieb wegen der Corona-Pandemie aussetzen muss – losgeht, „wollen wir schon mit der ersten Klasse in den Anbau umziehen“. Nämlich mit der, die bisher direkt neben dem Lehrerzimmer beheimatet war. Der Raum wird dann dem Lehrerzimmer zugeschlagen, um dieses zu vergrößern. Im benachbarten Gruppenraum entsteht ein Kopierzimmer. Bisher nutzte die Schule dafür den engen Flur.
Der Musikraum, der sich provisorisch in der Aula befindet und dort Platz wegnimmt, wird in einen Klassenraum im Anbau verlegt.
Der dritte Klassenraum im Anbau wird zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Klasse belegt. Dann werden alle Räume so genutzt sein, wie es ursprünglich gedacht war. Auch die Außenarbeiten sollen bis Ostern erledigt sein, also unter anderem das Pflastern. Der Anbau soll mit Beginn des nächsten Schuljahres komplett in Betrieb genommen werden.
Was die aktuelle Notbetreuung betrifft, die seit dem 16. März besteht und mit sieben Kindern begonnen hatte, ist zwischenzeitlich auf zwei Kinder geschrumpft. Ab nächster Woche sind wieder drei Kinder zu betreuen. „Wir haben die Anordnung bekommen, auch in den Osterferien eine Ferienbetreuung anzubieten“, sagt Helmut Winkelmann.
Diese gilt für Erziehungsberechtigte im Gesundheits-, medizinischen oder pflegerischen Bereich. Auch Beschäftigte „zur Aufrechterhaltung der Staats-und Regierungsfunktionen“ können diesen Service nutzen. Und Beschäftigte in den Bereichen Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr sowie im Vollzugsbereich einschließlich Justiz- und Maßregelvollzug.
„Für mich ist es zweischneidig: Einerseits ist es natürlich ein Risikofaktor, wenn Kleingruppen zusammenkommen und Kollegen Aufsicht führen.“ Hier entstehe ein sozialer Kontakt, der ja aktuell nicht sein solle, findet der Rektor. Andererseits sei die Notbetreuung wichtig für die Eltern, um ihre Kinder in guten Händen zu wissen und ihrer Arbeit nachgehen zu können.
Unterdessen befinden sich die Pädagogen im Home-Office. Was die Weitergabe von Hausaufgaben betrifft, bittet Helmut Winkelmann um Verständnis: Er könne verstehen, dass Kinder jetzt viel Zeit haben und beschäftigt werden wollen. Am 13. März, dem letzten Schultag, habe die Schule den Kindern viel Material zum Lernen mitgegeben. „Man muss an die Solidarität appellieren – die schnellen Kinder haben das natürlich irgendwann fertig, aber wir müssen an alle denken und können jetzt nicht immer weitere Aufgaben verteilen.“
Winkelmann betont: „Unsere Regelung ist so, dass wir jetzt zu den Osterferien nichts mehr weitergeben, sondern wenn die Zeit der Schulschließung verlängert werden sollte, in der Woche nach Ostern gegebenenfalls für Nachschub sorgen.“ Die Schule gebe aber Tipps für passende Internet- Seiten mit Arbeitsblättern für bestimmte Altersgruppen, die kostenlos zu nutzen sind.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Zevener-Zeitung 26.09.2019
Die sieben Eingangsstufen-Klassen der Grundschule Selsingen besuchten nach und nach den Geflügelhof Brandt in Godenstedt. An diesem außerschulischen Lernort erfuhren die Mädchen und Jungen vieles rund ums Ei. Sie durften einen Stall besichtigen und erfuhren in dem fächerübergreifenden Sachunterricht, dass der Familienbetrieb die Eier regional verkauft. Und nicht zuletzt durften die Kinder Rührei verkosten. Ein spannender Ausflug für die Grundschüler.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Zevener-Zeitung (Lutz Hilken)
Helmut Winkelmann in Selsingen nun offiziell im Amt – Stelle in Rhade zum 1. Februar neu besetzt
Zwei Jahre schon hat er die Grundschule in Selsingen kommissarisch geleitet. Jetzt ist er auch offiziell im Amt: Helmut Winkelmann ist neuer Rektor der Grundschule in Selsingen. Daneben leitet er aktuell kommissarisch die benachbarte Grundschule in Rhade. Doch auch dort ist eine Lösung in Sicht.
Weil der Selsinger Grundschul- Rektor Jürgen Marherr aus gesundheitlichen Gründen ausfiel und daraus folgend in den Ruhestand wechselte, übernahm der damalige Konrektor Helmut Winkelmann im November 2016 zunächst kommissarisch die Leitung der Bildungsstätte. So stand der gebürtige Haaßeler, damals quasi ins kalte Wasser geworfen, in der Verantwortung. Daniela Koch steht dem 49-Jährigen als kommissarische Konrektorin zur Seite.
Rückblickend betrachtet Helmut Winkelmann die Zeit der kommissarischen Leitung als eine gute Phase. „Ich konnte unter realen Bedingungen erleben, was es bedeutet, Schulleiter zu sein und ob das etwas für mich ist.“ So merkte er: „Das ist mein Ding hier in Selsingen.“ Der Pädagoge ist in der Region verwurzelt und gut vernetzt. Und: „Ich arbeite einfach gerne in diesem Team“, sagt er über das Kollegium.
„Gute Arbeitsbedingungen“
Nicht nur das: „Man kann hier gut arbeiten, weil die Rahmenbedingungen stimmen, wir viel Unterstützung von der Samtgemeinde als Schulträger bekommen, wir ein tolles Schulgebäude mit großen Außenanlagen haben.“ Und auch eine Sozialarbeiterstelle, wie es sie in Selsingen gibt, sei an Grundschulen sonst nicht unbedingt üblich.
Im Gegenzug bietet die Grundschule den Ganztag an, was wiederum die Attraktivität Selsingens für Familien erhöht. Als Schule im Ort vernetzt zu sein, eng mit hiesigen Vereinen und Institutionen zusammenzuarbeiten, seien es Landfrauen, Feuerwehr, Heimatfreunde, Kirche oder MTSV, ist Helmut Winkelmann wichtig. „Das ist eine große Chance für die Schule“, die ganzheitliche Bildung werde deutlich. Die Schule als Lern- und Lebensort gelte es zu fördern. Denn es gebe Kinder, die ansonsten wenig Anreize hätten, den Nachmittag sinnvoll zu gestalten.
Ein Grundsatz gilt für den neuen Rektor: Jedes Kind erstmal so anzunehmen, wie es kommt. Manche könnten zum Schulstart schon lesen und schreiben, andere einfachste Aufgaben nicht erledigen. Die jahrgangsgemischte Eingangsstufe ist die Antwort der Bildungsstätte auf diese breite Lern-Ausgangslage. Die Jahrgänge 1 und 2 werden zusammen unterrichtet – auch mit der Möglichkeit, die Eingangsstufe in drei Jahren zu durchlaufen, ohne „aussortiert“ zu werden. „Kindern die Zeit zu geben, die sie brauchen. Sie nicht zu bremsen, aber auch nicht zu überfordern“, sei wichtig, bedeute für das Kollegium aber auch viel Engagement bei der Unterrichts-Vorbereitung. Diese super Teamarbeit, so Winkelmann, möchte er weiter ausbauen, um die große Aufgabe überhaupt leisten zu können. So ist im November eine interne Lehrerfortbildung mit Übernachtung vorgesehen, um das Kollegium weiter zusammenzuschweißen. Dem Rektor selbst hilft privat und im Berufsleben vor allem sein christlicher Glaube, aber auch seine Herkunft: „Ich habe auf dem Bauernhof gelernt, was es heißt zu arbeiten und früh aufzustehen.“ Er ist ein Freund des Plattdeutschen, ist eng mit der Kirche verbunden und betont: „Ich mag einfach die Gegend und das Leben auf dem Land.“ Und die Menschen, so wie sie sind. Für seine Nachfolge als Konrektor läuft nun das Bewerbungsverfahren – die Stelle, die Daniela Koch bisher kommissarisch ausfüllt. Und auch an der benachbarten Grundschule in Rhade tut sich etwas.
Nachdem Rektorin Michaela Ulferts an die IGS in Zeven gewechselt war, übernahm Helmut Winkelmann im Sommer zusätzlich die kommissarische Leitung in Rhade. „Das ist eine schwierige Aufgabe, weil man viel hin- und her denken muss.“ Aber die Rhader Kollegen machten ihm die Arbeit dort dank ihrer Unterstützung leicht. Die Doppelbelastung ist zeitlich begrenzt. Denn zum nächsten Schulhalbjahr am 1. Februar 2019 wird Andrea Wardin neue Rektorin in Rhade. Sie ist dort bereits als Förderschullehrerin bekannt.
Der aus Haaßel stammende und in Heeslingen lebende Helmut Winkelmann ist offiziell zum Rektor der Grundschule Selsingen ernannt worden. Nicht nur symbolisch steht die Tür bei ihm immer offen.
Zur Person
Helmut Winkelmann stammt aus Haaßel, besuchte als Kind einst selbst die Grundschule Selsingen, ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Heeslingen.
Nach dem Abitur in Zeven absolvierte er den Zivildienst in der Freizeit- und Begegnungsstätte Oese, studierte in Münster Grundschullehramt, absolvierte ein neunmonatiges kirchliches Praktikum in Südafrika, unterrichtete dort in Klassen von rund 60, manchmal bis zu 80 Schülern.
Nach dem Anwärterdienst an der Selsinger Heinrich-Behnken- Schule war er vom 1. August 1998 an für acht Jahre Lehrer an der damaligen Haupt- und Realschule.
Zum 1. Februar 2006 trat er seine Stelle als Konrektor der Grundschule in Selsingen an, bildete ein Führungs-Team mit Rektor Jürgen Marherr.
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Aktuelles/Aktuelles
Author:Claas Dornhöfer
Mit viel Applaus bedachte das Publikum die Akteure der Grundschule Selsingen am vergangenen Freitag, wo nun schon zum 6. Mal zum Konzert eingeladen wurde. Nachdem der Chor der Eingangsstufe lustige Lieder über die Uhr vorgetragen hatte, interpretierte die Plattdeutsch-AG unter der Leitung von Rektor Winkelmann „Schneewittken un de söben Dwargen“. Die Flötengruppe von Herrn Dornhöfer spielte “Hänschen Klein“ nicht nur auf ihren Flöten, sondern präsentierte auch ihr schauspielerisches Talent, bevor das Publikum selbst zum „Sternenfangen“ aufgefordert wurde. Anschließend zeigte die Theater-AG von Frau Nolte eindrucksvoll, wie sich die Kinder aus dem Land der vier Farben gegen einen angsteinflößenden Diktator wehren. Der Chor der 3. und 4. Klassen sang ein flottes Lied über den Sommer und bewies mit „Kein schöner Land“, dass auch traditionelles Liedgut seinen Platz in der Grundschule hat. Schließlich beendeten die Kinder mit einem ohrwurmverdächtigen Ferienlied das schöne Konzert.
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Aktuelles/Aktuelles
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Anmeldung der schulpflichtigen Kinder im Einzugsbereich der Grundschule Selsingen für das Schuljahr 2024/2025
Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz (§ 64 NSchG) sind alle Kinder, die bis zum 30. September 2024 das 6. Lebensjahr vollenden, für das Schuljahr 2024/2025 schulpflichtig. Bei Kindern, die im Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2024 und dem 30. September 2024 das 6. Lebensjahr vollenden, können die Eltern durch eine schriftliche Erklärung, die bis zum 1. Mai 2024 bei der zuständigen Grundschule abzugeben ist, die Einschulung um ein Jahr hinausschieben. Trotzdem gelten auch diese Kinder als schulpflichtig und müssen angemeldet werden.
Außerdem können die sogenannten „Kann-Kinder“, die zu Beginn des Schuljahres noch nicht schulpflichtig sind, auf Antrag der Erziehungsberechtigten in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. Diese Kinder werden mit der Aufnahme in die Schule schulpflichtig.
Die für die Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten im Einzugsbereich der Grundschule Selsingen erforderlichen Formulare können ab sofort auf der Internetseite http://www.grundschule-selsingen.de heruntergeladen und dann handschriftlich ausgefüllt werden. Außerdem wird eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes, des Impfnachweises nach dem Masernschutzgesetz (§ 20 IfSG) und ggf. ein Nachweis zu einer abweichenden Sorgerechtsregelung (Gerichtsurteil bzw. Negativbescheinigung des zuständigen Jugendamtes) benötigt. Sollten diese ergänzenden Unterlagen noch nicht vollständig vorliegen, können sie auch nachgereicht werden. Die Anmeldeunterlagen sollen dann an folgenden Tagen persönlich in der Grundschule Selsingen, Im Sick 6, 27446 Selsingen abgegeben werden:
18.4.2023 und am 20.4.2023 in der Zeit von 13.30 bis 15.30 Uhr und am 21.4.2023 von 9.00 bis 12.00 Uhr.
Rückfragen sind gerne montags - freitags von 8.00 – 12.00 Uhr unter 04284/2241 möglich.
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Montag und Freitag
7:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag
7:30 Uhr bis 15:30 Uhr
7:30 Uhr bis 8:15 Uhr
12:15 Uhr bis 13:00 Uhr
Dienstag, Mittwoch
und Donnerstag
von 7:30 Uhr bis 15:20 Uhr